Die Geschichte der türkischen Süper Lig wird vor allem von den großen Clubs aus Istanbul geprägt: Seit der offiziellen Gründung der Liga 1959 machen die beiden Rekordmeister Galatasaray und Fenerbahçe (jeweils 17 Titel) sowie Beşiktaş die Meisterschaft weitgehend unter sich aus. Lediglich Trabzonspor zwischen 1976 und 1984 und 2010 überraschend Bursaspor konnten die Dominanz der Großen unterbrechen.
Die türkischen Stadien sind berüchtigt für ihre außergewöhnliche Atmosphäre. Joachim Löw – zwischen 1998 und 1999 Trainer von Fenerbahçe – verglich die Leidenschaft der türkischen Fans für ihre Clubs mit einer Art Religion. Womöglich ist die Süper Lig auch deshalb so beliebt bei ausländischen Trainern. Insbesondere deutsche Coachs haben eine lange Tradition bei türkischen Clubs. Friedel Rausch zog es bereits 1980 zu Fener, unter anderem Jupp Derwall, Karlheinz Feldkamp, Christoph Daum und aktuell Bernd Schuster folgten ihm.
Rekordtorschütze mit 249 Liga-Treffern und Ikone des türkischen Fußballs ist Hakan Sükür. Mit Galatasaray konnte er acht Meisterschaften feiern und wurde zwischen 1997 und 1999 dreimal in Folge türkischer Torschützenkönig. Ebenfalls für Galatasaray am Ball und mit 217 Toren auch einer der erfolgreichsten türkischen Spieler war Metin Oktay. Der inzwischen verstorbene Stürmer wurde in den 60er-Jahren sechsmal bester Torschütze und gilt bis heute als einer der besten türkischen Spieler. Weniger torreich, aber nicht minder erfolgreich verlief die Karriere von Bülent Kormaz, der mit 630 Liga-Einsätzen derzeit Rekordspieler der Süper Lig ist.
Den bislang größten internationalen Erfolg feierte die Liga im Jahr 2000, als Galatasaray als erster türkischer Verein überhaupt einen europäischen Club-Wettbewerb gewinnen konnte. Im Finale des UEFA-Pokals - des Vorgänger-Wettbewerbs der UEFA Europa League - setzte sich die Mannschaft trotz Unterzahl im Elfmeterschießen gegen den FC Arsenal durch. Wenngleich weitere nennenswerte Erfolge auf europäischer Bühne bislang ausblieben, hat die Süper Lig in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung und Ansehen gewonnen. Das unterstreichen nicht zuletzt Transfers international renommierter Spieler wie Harry Kewell, Milan Baros, Nicolas Anelka oder Guti in die Türkei. Zukünftig hofft die Liga auf noch mehr Qualität und weitere internationale Erfolge, nachdem der Verkauf der Liga-Namensrechte an Super Toto sowie ein neuer TV-Vertrag den Clubs viel Geld garantieren.
| Datum | Heim | - | Gast | Ergebnis | Saison | |||||||||
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| So 17.11.2002 | Fenerbahce Istanbul | - | Bursaspor | 7 | : | 1 | 2002/2003 | |||||||
| Sa 06.05.2006 | Kayserispor | - | Vestel Manisaspor | 7 | : | 2 | 2005/2006 | |||||||
| So 02.03.2003 | Besiktas Istanbul | - | Göztepe Izmir | 7 | : | 3 | 2002/2003 | |||||||
| Sa 19.08.2000 | Galatasaray Istanbul | - | Erzurumspor | 7 | : | 0 | 2000/2001 | |||||||
| So 20.02.2005 | Fenerbahce Istanbul | - | Kayserispor | 7 | : | 0 | 2004/2005 | |||||||
| Datum | Heim | - | Gast | Ergebnis | Saison | |||||||||
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| So 12.08.2001 | Antalyaspor | - | MKE Ankaragücü | 1 | : | 8 | 2001/2002 | |||||||
| Sa 16.11.2002 | Adanaspor | - | Genclerbirligi Ankara | 2 | : | 7 | 2002/2003 | |||||||
| So 08.12.2002 | Samsunspor | - | Genclerbirligi Ankara | 2 | : | 7 | 2002/2003 | |||||||
| Sa 21.04.2001 | Adanaspor | - | Trabzonspor | 1 | : | 7 | 2000/2001 | |||||||
| Sa 02.04.2005 | MKE Ankaragücü | - | Sakaryaspor | 2 | : | 7 | 2004/2005 | |||||||