Am 24. August 1963 war es soweit. Nachdem ein Jahr zuvor der Deutsche Fußballbund die Einführung einer höchsten deutschen Fußballklasse beschlossen hat, begann zur Saison 1963/64 die Erfolgsgeschichte Bundesliga. Die Idee war die, dass möglichst die besten Mannschaften Deutschlands in einer Liga zusammengefasst werden und untereinander den deutschen Meister ausspielten. Bis dahin wurden die Meisterschaften lediglich durch ein Finale entschieden. Der Bundesliga gehörten zur Gründung 16 Mannschaften an, von denen lediglich der Hamburger SV in den bisherigen 47 Spielzeiten nicht abstieg; Bayern München und Werder Bremen kommen auf 46 Bundesligateilnahmen.
Der Spielmodus der Bundesliga sieht vor, dass jede Mannschaft in einem Hin- und Rückspiel gegeneinander spielt. Wer am letzten Spieltag die meisten Punkte und bei Punktgleichstand die bessere Tordifferenz hat, wird deutscher Meister, der zugleich auch berechtigt ist, zusammen mit dem Vizemeister in der Champions League zu spielen. Außerdem erhalten bis zu drei weitere Mannschaften aufgrund der nachfolgenden Platzierung die Möglichkeit, in den europäischen Wettbewerben der kommenden Saison zu spielen.
Die beiden letzten Mannschaften der Liga indes steigen in die 1974 gegründete 2. Bundesliga ab; der drittletzte muss in einem Relegationsspiel gegen den Dritten der zweiten Liga seine Ligazugehörigkeit in einem Hin- und Rückspiel beweisen. Im Jahr 1971 wurden Arminia Bielefeld und Kickers Offenbach die Bundesligalizenz entzogen, da sie nachweislich Spiele gekauft haben, um die Bundesligazugehörigkeit nicht zu verlieren.
In den bisherigen Bundesligaspielzeiten konnten 12 Vereine eine deutsche Meisterschaft feiern, wobei der Rekordmeister mit nunmehr 21 Titeln der FC Bayern München ist, gefolgt von Borussia Mönchengladbach mit 5 und Werder Bremen mit 4 Titeln. Rekordabsteiger sind mit je 7 Abstiegen und 7 Aufstiegen der 1. FC Nürnberg und Arminia Bielefeld; die schlechteste Bundesligamannschaft aller Zeiten ist Tasmania Berlin. Als Spieler mit den meisten Bundesligaeinsätzen (602) gilt Karl-Heinz Körbel; Rekordtorschützenkönig ist Gerd Müller mit 365 erzielten Toren.
Im Jahr der Wiedervereinigung spielte die Bundesliga einmalig mit 20 Mannschaften, von denen vier am Ende der Saison abstiegen, sodass die aktuelle Zahl von 18 Vereinen wieder erreicht wurde
| Datum | Heim | - | Gast | Ergebnis | Saison | |||||||||
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| Sa 29.04.1978 | Borussia M'gladbach | - | Borussia Dortmund | 12 | : | 0 | 1977/1978 | |||||||
| Sa 07.01.1967 | Borussia M'gladbach | - | FC Schalke 04 | 11 | : | 0 | 1966/1967 | |||||||
| Sa 06.11.1982 | Borussia Dortmund | - | Arminia Bielefeld | 11 | : | 1 | 1982/1983 | |||||||
| Sa 27.11.1971 | FC Bayern München | - | Borussia Dortmund | 11 | : | 1 | 1971/1972 | |||||||
| Sa 04.11.1967 | Borussia M'gladbach | - | Borussia Neunkirchen | 10 | : | 0 | 1967/1968 | |||||||
| Datum | Heim | - | Gast | Ergebnis | Saison | |||||||||
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| Sa 26.03.1966 | Tasmania 1900 Berlin | - | Meidericher SV | 0 | : | 9 | 1965/1966 | |||||||
| Sa 16.04.1966 | Borussia Neunkirchen | - | TSV 1860 München | 1 | : | 9 | 1965/1966 | |||||||
| Sa 18.03.2000 | SSV Ulm 1846 | - | Bayer Leverkusen | 1 | : | 9 | 1999/2000 | |||||||
| Fr 30.10.1998 | Borussia M'gladbach | - | Bayer Leverkusen | 2 | : | 8 | 1998/1999 | |||||||
| Sa 07.05.1977 | Rot-Weiss Essen | - | Eintracht Frankfurt | 1 | : | 8 | 1976/1977 | |||||||