Seit der Saison 2008/09 ist die eingleisige 3. Liga im deutschen Fußball die dritthöchste Spielklasse. 20 Mannschaften treffen hier an 38 Spieltagen aufeinander. Die zwei besten Teams steigen direkt in die 2. Bundesliga auf, die drittplazierte Mannschaft spielt mit dem 16. der zweiten Liga um den Aufstieg. Die drei letzten Mannschaften steigen in die 3 parallelen Regionalligen (Süd, Nord und West) ab. Der Meister der 3. Liga erhält einen 8,5 Kilogramm schweren Silberpokal. Die bisherigen Meister waren der 1. FC Union Berlin (2009) und der VfL Osnabrück (2010).
Die Einführung der eingleisigen 3. Liga wurde bereits 2006 beschlossen. Ziel dieser Maßnahme war es, die Leistungsdichte bei den niederklassigeren Vereinen unterhalb der 2. Bundesliga zu erhöhen, Talente besser zu fördern und gleichzeitig die Vermarktung dieser finanzschwächeren Vereine zu verbessern.
Die eingleisige 3. Liga wurde in der Saison 2008/09 aus den vier Absteigern der 2. Bundesliga und den jeweils dritt- bis zehntplazierten Teams der bisherigen Regionalliga Nord und Süd in der Saison 2007/08 gebildet. Heftig umstritten war zunächst die Teilnahme von zweiten Mannschaften der Bundesligisten. Man einigte sich jedoch letztendlich auf die Zulassung von jeweils zwei zweiten Mannschaften aus beiden Regionalligen, sofern diese den Sprung unter die besten 10 schaffen würden. Diese Beschränkung ist seit der zweiten Saison der neuen 3. Liga aufgehoben. Zum Ausgleich verzichteten die Proficlubs auf die Fernsehgelder (derzeit 10 Millionen Euro pro Spielzeit für die gesamte 3. Liga) für ihre zweiten Mannschaften sowie auf deren zukünftige Teilnahme am DFB-Pokal.
Für die Teilnahme am Spielbetrieb der 3. Liga hat der DFB, der die 3. Liga alleine verwaltet, neben der sportlichen Qualifikation einige weitere Bedingungen erarbeitet. Voraussetzung ist u.a. eine Stadionkapazität von mindestens 10.000 Plätzen, von denen ein Drittel überdacht sein muss. 2.000 Plätze müssen Sitzplätze sein. Außerdem müssen alle Trainer die Ausbildung zum Fußballlehrer absolviert haben.